Keyword Tools sind nicht das Nonplusultra

Verlassen Sie sich niemals vollends auf Tools, sondern auf Erfahrungen 

Eine der Grundlagen für eine rankingfähige Webseite und als eine der Maßnahmen zur ist eine vorherige Analyse der Keywords von immenser Bedeutung. Die Keyword-Analyse legt den Grundstein für Ihren weiteren Erfolg.

Im Internet und auch von stehen verschiedene Tools zur Verfügung, die eine Keyword-Analyse ermöglichen. Trotzdem ist das niemals das Gelbe vom Ei, sondern zählen vor allem eigene Erfahrungen und Tests an vorderster Front. Verlassen Sie sich also nicht zu sehr auf Tools, besonders wenn Sie die der Suchmaschinen in Anspruch nehmen. Sich auf die falschen Tools zu verlassen, ist eine der grundlegendsten Fehler zur Suchmaschinenoptimierung.

Tools ziehen Daten aus bestimmten Quellen, diese sind aber nicht weitreichend

Daten und Informationen bestimmen sehr oft den Verlauf einer Marketingstrategie. Ein Keyword Tool – wie das von Google zum Beispiel – liefert zwar Ansätze für die Ermittlung der richtigen Keywords, aber sind diese meist sehr allgemein. Es ist niemals gegeben, dass Sie Analysedaten gewinnen, die sich auch tatsächlich auf Ihre Zielgruppe beziehen oder auch nur halbwegs akkurate Informationen darstellen, denn die Quellen sind begrenzt.

Zudem werden verschiedene Daten in den gleichen Topf geworfen, so verhält es sich auch bei den Angaben zur Menge der Suchanfragen. Denn mit der Keyword-Suche wird nicht nur der Suchbegriff analysiert, sondern ähnliche Suchphrasen werden einbezogen. Selbst wenn das Tool darauf hinweist, dass nur „durchschnittliche -Daten“ vorhanden sind, heißt es nicht, dass diese tatsächlich an den Durchschnitt heranreichen. Das ist aber kein Geheimnis, doch wird diese Tatsache gerne verschleiert oder ignoriert.

Trotzdem besteht noch die Möglichkeit, auf die Einstellung „Exakt“ zurückzugreifen, aber dennoch sind auch die daraus resultierenden Kennzahlen nur Schätzungen. Noch dazu ist niemals gewährleistet, dass Sie auch eine Masse an Traffic erzielen, selbst wenn Sie Platz 1 in den Suchergebnissen erreichen.

Google begrenzt die Keyword-Vorschläge auf 200 Ideen, das sind aber nicht alle Ideen, die tatsächlich zur Verfügung stehen. Ein weiteres Manko ist, dass bestimmte Keyword-Vorschläge dazu führen, dass Sie mit weitaus mehr Konkurrenz zu kämpfen haben, als zunächst angenommen. Das wahre Potenzial eines Keywords lässt sich über Tools also nicht genau ermitteln, sondern kommen verschiedene Aspekte in der Keyword-Analyse zum Einsatz.

Jedes Tool kann unterschiedliche Kennzahlen ermitteln

Eine der Kriterien, die in Keyword Tools zum Einsatz kommen können, ist der sogenannte KEI. Der keyword effektiveness index bezieht sich auf die Anzahl der Dokumente, die einen bestimmten Suchbegriff enthalten. Allerdings kann ein Suchbegriff in einem völlig anderen Kontext gesehen werden, als Sie diesen brauchen. Diese Messung ist also weit davon entfernt, perfekt oder optimal zu sein, geschweige denn einen ordentlichen Ansatz zu liefern, wie sich der Wettbewerb zu einem Keyword verhält.

Für ein gutes ist viel eher wichtig, dass Sie die ersten zehn Platzierungen zu einem Suchbegriff überholen können, als dass Sie sich jeder Webseite widmen, die eine Erwähnung zum gleichen Suchbegriff enthält. Nutzen Sie also stattdessen Tools, die es Ihnen ermöglichen, diese ersten zehn Resultate nach der Linkstruktur zu untersuchen und daraus einen Ansatz ziehen können, wie viel Aufwand es Sie kosten wird, wenn Sie sich dazu entschließen, bestimmte Suchbegriffe für sich zu nutzen.

Der Open Site Explorer von seomoz.org bietet dazu eine ordentliche Analyse, ebenso das Tool von Market Samurai ist sehr hilfreich. Noch besser ist natürlich, wenn Sie von den Erfahrungen eines SEOlers profitieren und dieser Ihnen bei der Konkurrenzanalyse behilflich ist. Je mehr Sie einen Einblick in die Konkurrenzseiten erhalten, desto weniger Aufwand kostet Sie unter Umständen die Aufrechterhaltung Ihres Rankings.

Was also tun, um die richtigen Keywords zu finden?

Der erste Schritt, um die geeigneten Keywords ausfindig zu machen, ist natürlich immer die eigene Recherche. Wenn Sie Ihre Webseitenkonzept entwickeln, sollten Sie zunächst eigene Ideen sammeln und sich dazu in Ihre Zielgruppe versetzen. Sprechen Sie die gleiche Sprache und wählen Sie Begriffe, die die Nutzer möglicherweise in die Suchmaske eingeben würden. Halten Sie sich aber an gebräuchliche Suchphrasen und entfernen Sie sich vielmehr von Fachausdrücken. Erarbeiten Sie auch Synonyme, die für Ihre gefundenen Keywords und Wortkombinationen von Bedeutung sind. Fragen Sie notfalls bei Ihren Freunden und Bekannten nach, um an die passenden Keyword-Ideen zu gelangen.

Eine wichtige Kennzahl ist natürlich, wie das aktuelle Suchvolumen aussieht. Aber ist damit nicht das Suchvolumen gemeint, über das Sie in einem Keyword Tool erfahren, sondern jenes, dass Ihnen von der bei der tatsächlichen Websuche angezeigt wird. Geben Sie die gefundenen Suchbegriffe mit Anführungszeichen ein, um ein exakteres Suchvolumen zu ermitteln. Die Wettbewerbsdichte ermitteln Sie am Besten durch eine Konkurrenzanalyse. Nehmen Sie sich zu den gewählten Keywords die 10 ersten Ergebnisse aus der Websuche. Welche Keywords Ihre Konkurrenten verwenden, sehen Sie im Quelltext unter den Meta-Daten.

Dennoch sollten Ihre Keywords nicht nur aus einem Wort bestehen, sondern Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt detaillierter umschreiben. Versteifen Sie sich nicht auf einzelne Wörter, denn hier ist der Wettbewerb besonders hoch und mit einer neuen Webseite gut zu ranken, ist inzwischen fast schon unmöglich. Wählen Sie lieber Keyword-Kombinationen, die sich auf bestimmte Details Ihrer Produkte beziehen oder Ihr Angebot mit Ihrem Standort kombinieren. Oder Sie wählen Keywords, indem Sie von einer unmittelbaren Kaufabsicht der Nutzer ausgehen, also offensichtliche Signalwörter wie „kaufen“ einbeziehen.

Testen Sie Keywords über Werbekampagnen, um ein Gespür dafür zu entwickeln

Eine der Pflichtaufgaben, um eine gute Webseite aufzubauen und etwas Suchmaschinenoptimierung für sich zu nutzen, sind Updates und natürlich Tests. Selbst Google bietet in den Webmaster Tools einige Funktionen an, die derartige Tests ermöglichen.

Um für sich selbst herauszufinden, ob ein bestimmtes Keyword für Ihre Vorstellungen passt, ist es natürlich ideal, wenn Sie eigene Tests über Werbekampagnen, zum Beispiel über Google Adwords oder Facebook testen, wie die gewählten Begriffe, Ihre Zielgruppe ansprechen. Ist die Resonanz groß, haben Sie einen Glückstreffer gelandet. Übertragen Sie diese Tests auch auf den verschiedener Unterseiten und behalten Sie dabei Ihr Ranking im Auge. Es ist nicht nur von Bedeutung, wie profitabel Ihre gewählten Keywords sind, sondern auch wie diese bei den Nutzern sowie Google performen.

Um die Keyword-Analyse zu unterstützen, können Sie nach wie vor auf die Tools von Google & Co. zurückgreifen. Um geeignete Ideen und Ansätze zu finden, sind diese nach wie vor sehr hilfreich. Es kommt aber nicht darauf an, dass Sie sich leicht ein Keyword-Set zusammenstellen, sondern die gewonnenen Erkenntnisse aus Tests so für sich nutzen, um den erhaltenen Traffic in hohe Conversionraten umzuwandeln. Denn das ist unmittelbar das Ziel, wenn man eine Webseite aufbaut: Besucher erreichen, diese richtig ansprechen, in Kunden verwandeln und daraus Verkäufe sowie Umsätze generieren.

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