Spam-Links NO MORE – Achten Sie nun verstärkt auf die Qualität der Backlinks

Studie von Portent zeigt, wie sich ’s Toleranzverhalten seit Penguin veränderte

Eine neue Studie macht die Runde. Portent.com, ein Internetmarketing-Unternehmen aus Seattle hat zu Google’s Toleranzverhalten eine Vielzahl an Webseiten untersucht, um Google’s Gedankengänge nachzuvollziehen. Es folgte das Ergebnis, dass der Suchmaschinenkonzern langsam aber stetig nicht mehr gewillt ist, ein Auge zuzudrücken.

Die Rede ist von unnatürlichen oder -Links, die die Wertigkeit einer Webseite durch ein überoptimiertes Linkprofil in den Rankings pushen, aber Google darin eine Manipulation sieht. Mit dem Penguin Update in April 2012 hat alles angefangen. Viele SEOs und Experten zur standen Kopf. Ebenso unzählige Webseitenbetreiber sahen sich ernsthaften Veränderungen ausgesetzt und eine regelrechte Panik brach aus, von der sich aber die Meisten inzwischen wieder etwas erholt haben. Doch hindert das Google nicht daran, weiterhin für ein „sauberes“ Netz sorgen zu wollen.

Räumen Sie Ihr Backlinkprofil auf, aber schleunigst!

Um nähere Anhaltspunkte zu finden, wie Google „unnatürliche Backlinkprofile“ sieht und warum bestimmte Seiten bisher noch nicht durch die Anpassungen im Google Algorithmus betroffen waren, untersuchte Portent eine Vielzahl an Webseiten. Die Analyse ergab, dass Google nun langsam aber stetig die Toleranzgrenze zu unnatürlichen und Spam-Links in einem Backlinkprofil einer Webseite fortwährend herunterschraubt.

Dazu bediente sich das Internetmarketing-Unternehmen eines eigenen Tools, um zu erkennen, welche Seiten vermeintlich Spam-Links aufweisen. Nach weiteren Analysen wurde das Feld schließlich kleiner und machte Platz für die Sichtung vereinzelter Webseiten und deren Linkprofile. In diesem Sinne wurden Seiten mit etwa 250.000 Links, die vom Penguin Update betroffen waren, betrachtet, aber auch Seiten mit genauso vielen Links, die aber nicht von einer Penalty betroffen waren, wurden in die tiefer gehende Analyse mit einbezogen.

Das Ergebnis dieser Studie offenbarte dementsprechend, dass Google sich im Verhältnis zu vorhandenen Spam-Links immer weniger nachsichtig zeigt. Je höher der Anteil an Spam-Links vorzufinden ist, desto schlechter für die betreffende Seite. Nach dem eigentlichen Penguin-Update lag die Grenze noch bei 80 Prozent, zwei Monate danach reduzierte sich diese auf 65 Prozent. Im Oktober letzten Jahres dann erfolgte eine weitere Reduzierung auf 50%. Sehen Sie dazu auch folgende Grafik, die Portent, im Rahmen der veröffentlichten Studie, veröffentlichte:

Toleranz zu Spamlinks aus Studie von Portent.com

Google verliert langsam die Geduld

Der liegt es am Herzen, den Nutzern nur noch qualitätsbewusste Webseiten anzuzeigen. Das Backlinkprofil dient als ein Indikator zur Wertigkeit und beweist, wie viel Mühe sich ein Webseitenbetreiber mit seiner Seite macht. Es hängt auch vieles davon ab, ob ein Webmaster es sich nun besonders leicht machen will oder tatsächlich eine ordentliche Suchmaschinenoptimierung betreibt, die auch den Mehrwert für die Nutzer nicht vernachlässigt.

Google will nicht länger warten, bleibt auch nicht mehr tatenlos. Wer jetzt immer noch nicht aufgerüttelt worden ist, sollte jetzt aber schleunigst aus dem Koma erwachen und zu den „Machern“ übergehen, die sich, zur Suchmaschinenoptimierung, um ein ordentliches und sauberes Backlinkprofil bemühen wollen.

Einige Webseitenbetreiber sahen sich auch leider überrumpelt, wenn sich beispielsweise eine -Agentur um das bisherige Linkbuilding gekümmert hatte, aber man nicht kontrollierte, welche Methoden zur Suchmaschinenoptimierung diese anwandte. Schauen Sie Ihrem SEO-Dienstleister daher nun gehörig über die Schulter. Informieren Sie sich genauestens darüber, welche Art Links erarbeitet worden sind und filtern Sie gnadenlos aus. Nutzen Sie auch das Google Disavow Links Tool, damit Spam-Links Ihre Webseite nicht mehr unnötig belasten. Machen Sie sich auch die Webmaster Tools zunutze und werfen Sie einen tieferen Blick auf die Domains, die auf Ihre Seite verweisen.

Was sind Charakteristiken für schlechte Backlinks?

Achten Sie darauf, dass das Lesevergnügen durch zu viele verwendete Keywords nicht getrübt wird. Selbst in Pressemitteilungen muss nach wie vor ein Mehrwert für die Nutzer entstehen. Beschränken Sie sich in Pressemitteilung lieber auf Links, die den Firmennamen und die tatsächliche Domain-URL enthalten.

Dass man sich nicht mehr auf nicht themenrelevante Artikelverzeichnisse und schlecht gepflegte Blogs sowie Linkverzeichnisse verlassen darf, ist vielerseits bereits klar. Vertrauen Sie vielmehr auf Ihr Bauchgefühl und achten Sie zur Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite insbesondere darauf, dass die Themenrelevanz gewahrt bleibt.

Fangen Sie an, radikal auszusortieren. Denn keiner ist davor geschützt, dass es nicht auch die eigene Seite treffen kann. Wenn Sie stets auf ein ordentliches Backlinkprofil geachtet haben und sich von Linkfarmen, Linknetzwerken und anderen dubiosen SEO-Methoden ferngehalten haben sowie die Qualität Ihres Contents fortwährend erhöht und für Mehrwert gesorgt haben, sollte Ihre Seite nichts zu befürchten haben.

Lassen Sie es nicht darauf ankommen, in wie weit die Toleranzgrenze noch weiter sinkt. Nehmen Sie aber nicht nur eine Aussortierung vor, sondern statten Sie Ihre Seite mit neuen und hochwertigen Backlinks auf, um die Autorität und Wertigkeit wieder aufzubauen und effektiv zur Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite beizutragen.

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