Google setzt nicht mehr auf Blogs, sondern auf Google+

Sieht die Zeit der Blogs als vorbei an?

Warum eröffnet man einen Blog? Einige Nutzer betreiben einen Blog zum Zeitvertreib, um sich mitzuteilen, über ein Hobby zu erzählen oder seine Leidenschaften zu vertiefen. Andere Nutzer wiederum sehen Blogs als ein Marketinginstrument an, um sein Unternehmen und die eigene Internetseite zu präsentieren. Eine andere Seite stellen die kommerziellen Blogs dar. Hier werden Werbeflächen vermietet oder Affiliate-Links gesetzt, um darüber Provisionen zu erhalten. Aber wie profitabel ist das Modell „Blog“ überhaupt noch?

Google sieht in den Blogs keine große Zukunft, so wie Contentman.de berichtet. Seit dem zweiten Halbjahr in 2012 mussten viele Blogs Einbrüche in den Besucherzahlen erleben. Eine „Depression“ würden wir es aber nicht nennen. Blogs sind nach wie vor von großer Bedeutung.

Warum Blogs derzeit eine Talfahrt erleben …

Einige Blogger sind etwas müde geworden, lange Artikel zu schreiben. Manche Blogger haben Twitter als Ihr neues Medium entdeckt, um ihre Meinung mitzuteilen. Danach ist meist die Luft raus, um noch einen langen Artikel zu schreiben. Man wendet sich lieber anderen Aufgaben zu.

Nachrichtenmagazine wie SZ oder FAZ haben sich umorientiert und gehen wesentlich besser auf die Bedürfnisse der Leser ein. Das hat dazu geführt, dass Blogleser sich nun lieber diesen Plattformen zuwenden.

Blogs werden nicht mehr aus dem Grundgedanken eröffnet, um damit Geld zu verdienen. Blogs werden geschrieben, um Leidenschaften zu befriedigen und seine Reichweite zu vergrößern. Aber die Motivation geht dabei, mittlerweile, auch sehr schnell zu Ende. Die Anzahl der Blogbeiträge, innerhalb eines Monats, werden weniger und die Themenvielfalt wird minimiert.

Darüber hinaus scheint es, dass Google Blogs nicht mehr so wichtig nimmt, wie früher. Blogpräsenzen werden in Google weniger angezeigt. Aber das hängt damit zusammen, weil Google seine soziale Plattform, Google+ in den Fokus stellt. Das ist aber verständlich, wenn man bedenkt, dass Google, im Grunde, ein Internetunternehmen ist und darauf aus ist, seine Umsätze zu erhöhen. Bei Blogs sieht Google da wenig Hoffnung. Ebenso fehlt in Google+ die Funktion, Blogbeiträge über RSS-Feed zu integrieren. Ein Wink mit dem Zaunpfahl?

für Blogs weniger über Google, sondern über

Auf verschiedene Wege lässt sich Traffic für den Blog gewinnen. Neue Blogs erhalten ohnehin weniger Traffic über Google, da erst nach aktiver ordentlicher Traffic über die organische Suche erfolgen kann. Ein besserer Antrieb für Traffic stellen die sozialen Netzwerke dar, darunter auch Google+.

Wie sich die Besucherzahlen auswirken, hat mit vielen Faktoren zu tun. Es wird zwar immer offensichtlicher, dass Google nicht mehr auf Blogs setzt, wie es früher der Fall war. Suchmaschinen hatten sich den Blogs zugewandt, da sie qualitativen anbieten. Jetzt haben andere Content-Management-Systeme aufgeholt. Statische Webseiten werden immer mehr mit diesem Qualitäts-Content gefüllt. Die Blogszene ist zwar im Umbruch, aber dennoch nicht am Sterben.

Nach wie vor werden Blogs gerne gelesen, es hängt aber nun vieles davon ab, welchen Content man seinen Lesern anbietet und wie die Vermarktung dazu erfolgt. Traffic stammt nun nicht mehr so stark über Google, sondern vielmehr über die sozialen Netzwerke.

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