Das Pirate Update

Mehr Schutz für Rechteinhaber durch das Pirate Update 

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Google führt immer wieder Updates durch, die großen Einfluss auf die Suchergebnisse haben. Für die Suchmaschinenoptimierung ist es von großer Bedeutung, die Neuigkeiten in diesem Bereich stets im Blick zu haben, um zu verhindern, dass die eigenen Seiten abgewertet werden. Diese Woche vermeldete Google, dass das Unternehmen ein neues Pirate Update umgesetzt habe. Dieses unterscheidet sich zwar in einigen Bereichen von den gewöhnlichen Updates, für die Suchmaschinenoptimierung ist es dennoch von großer Bedeutung, die Auswirkungen zu beobachten.

Die Unterschiede des Pirate Updates zu Penguin und Panda
Die bekannten Updates wie Penguin und Panda hatten im Bereich der Suchmaschinenoptimierung wichtige Folgen. Viele Seiten wurden dabei abgewertet, während andere Webangebote plötzlich deutlich bessere Plätze belegten. Je nachdem, welche Strategien die Agenturen für die Suchmaschinenoptimierung bislang verfolgt hatten, hatten die Updates daher positive oder negative Konsequenzen. All diese Maßnahmen führte Google durch, um die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern. Insbesondere waren davon Seiten betroffen, die minderwertigen Content anboten, aber aufgrund einer intensiven Suchmaschinenoptimierung dennoch ein gutes Ranking erzielen konnten. Das Ziel des Unternehmens war es daher stets, schlechte Seiten, die den Nutzern kaum Mehrwert bieten, aus den Ergebnissen zu verbannen. Das neue Pirate Update hat jedoch einen ganz anderen Charakter, sodass auch die Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung ganz unterschiedlich sind. Diese Neuerung straft Seiten ab, die urheberrechtlich geschützte Inhalte ohne die Zustimmung der Rechteinhaber bereitstellt. Dies bedeutet für die Suchmaschinenoptimierung, dass es sich hier nicht um inhaltliche, sondern um rechtliche Gründe handelt.

Der Mechanismus des Updates
Für die Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, zu erfahren, wie die Betreiber die Seiten erkennen, die das Urheberrecht verletzen. Ein wichtiger Faktor ist dabei sicherlich das DMCA-System, das Google bereits seit einiger Zeit anbietet. Darin können die Rechteinhaber Seiten eintragen, die ihre Inhalte ohne Zustimmung zu Schau stellen. Dieses Meldesystem ist sicherlich eine der wichtigsten Ressourcen, um die Urheberrechtsverletzungen zu identifizieren. Darüber hinaus sind bislang jedoch keine weiteren Kriterien bekannt. Google selbst hat keine Verfahrensweise veröffentlicht und auch in den einschlägigen SEO-Blogs sind bislang keine Erklärungsansätze zu lesen.

Die Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung
Für die Suchmaschinenoptimierung ist es sicherlich von großer Bedeutung, auf eine noch genauere Einhaltung des Urheberrechtsschutz zu achten. Wichtig ist es, Videos nur dann zu verwenden, wenn sie keine geschützten Inhalte anbieten. Für die Suchmaschinenoptimierung ist es darüber hinaus von großer Bedeutung, keine fremden Texte zu kopieren. Denn wenn der Autor der Texte die Kopie bemerkt und die entsprechende Seite in den Index einträgt, kann dies eine folgenschwere Abwertung nach sich ziehen. Ein weiterer Punkt, der bei der Suchmaschinenoptimierung zu beachten ist, besteht darin, dass auch Links, die auf geschützte Inhalte verweisen, von dem Update betroffen sind.