Content Marketing mit Social Signals

Signals für höhere Priorität relevanten Contents

Täglich haben die Suchmaschinen unendlich viele Webseiten zu indexieren. In Zukunft werden womöglich die sozialen Signale und die Aktivität der User dafür sorgen, wie priorisiert Ihre Beiträge und Artikel in den Such-Index aufgenommen werden. Microsoft wurde, für seine Bing, ein Patent bestätigt, dass der Suchmaschine nun genau dies ermöglichen soll.

Zu Zeiten, wo der PageRank noch als ein Richtwert für eine hochwertige Webseite darstellte, diente dieser ebenso dazu, welche Webseite als Erstes durch das Crawling-Programm der jeweiligen Suchmaschine gejagt wurde. Doch stellte dies nicht den einzigen Prioritätswert dar, sondern wirkte mit vielen anderen Faktoren auf das in den Suchmaschinen ein.

Marketing durch die User der sozialen Netzwerke

Die Zahl der Webseiten, die indexiert werden müssen, steigt. Damit auch die Aktivität in den sozialen Netzwerken. Immer mehr User sind nur zu gerne in den sozialen Netzwerken unterwegs, um sich zu hochwertigen Inhalten zu informieren oder selbst welchen zu erstellen. Daher ist nicht nur wichtig, welchen Content die User dieser Netzwerke kreieren, sondern auch wie ihre Profile gestaltet sind und welche Diskussionen durch diesen geposteten oder geteilten Content entstehen. Die Meinung und die Befürwortung der User zu einem bestimmten Beitrag gewinnt daher noch mehr an Bedeutung.

Bing hat nun ein Patent für sich beansprucht, was der Suchmaschine ermöglicht, nach der Beliebtheit einer Seite zu gehen, um dieser, in der Indexierung, den Vorrang zu geben. Dazu sollen die sozialen Signale als Indikator dienen, welche URL als Erstes gecrawlt werden sollte. Die Beliebtheit des Contents tut sein Übriges dazu. Doch spielt es genauso eine Rolle, wie aktiv ein Nutzer eines sozialen Netzwerkes ist, damit die Postings eines Nutzers als ein derartig relevanter Ansatzpunkt infrage kommen.

Das beantragte Patent beinhaltet eine genaue Definition, welche Art der sozialen Signale, für die Auswahl der priorisierten URL, von Bedeutung ist. Eine Suchmaschine ist in der Lage von den sozialen Netzwerken eine Crawling-Liste zu erhalten, die die URLs enthält, die der Crawler scannen soll. Um aber zu entscheiden, welchen Seiten und Beiträge zuerst gescannt werden, fließt das Verhalten der User mit ein. Beispielsweise die Höhe der Aktivität eines Users sowie wie aktiv ein User in den Suchmaschinen ist und auf welche Art sich ein User innerhalb der sozialen Netzwerke bewegt.

Suchmaschinen müssen priorisieren und Content filtern

Wie mittlerweile bekannt ein sollte, liegt es den Suchmaschinen am Herzen, dass den Usern relevanter und lesenswerter Content zuerst zur Verfügung gestellt werden kann. In dem Vorhaben, dies zu bewerkstelligen, stellt das Nutzerverhalten einen relevanten Faktor dar.

Viele User sind besonders häufig in den sozialen Netzwerken unterwegs, daher ist es für die Suchmaschinen ein Leichtes, sich an den geteilten Postings und Artikeln der Nutzer dieser sozialen Netzwerke zu orientieren. Auf diese Weise lässt sich genau filtern, welche Themen aktuell diskutiert werden und zu welchen Themen es am Wahrscheinlichsten ist, dass dazu auch in den Suchmaschinen gesucht wird.

Das eigene Engagement in sozialen Netzwerken wird daher immer wichtiger, um nicht nur in der Indexierung seiner Seiten priorisiert zu werden, sondern seinen eigenen Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Nicht umsonst wird gerne zitiert: „Wer zuerst kommt, mahlt zu zuerst!“

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