Juni 13, 2021

Klassisches SEO

Die klassische (, Search Engine Optimization) teilt sich in die beiden Bereiche der OnPage- und OffPage-SEO. Sie findet also auf einer Webseite statt (onpage) und außerhalb davon (offpage).

OnPage-SEO

Die SEO auf der Webseite umfasst inhaltliche, technische und strukturelle Elemente. Beispiele wären:

  • hochwertiger in verschiedenen Formen (Text, Bilder, Videos, Grafiken)
  • Keywords
  • Architektur der Webseite
  • SEO-freundliche URLs
  • Sitemap mit internen Verlinkungen
  • schnelle Ladezeit
  • strukturierte Daten
  • hohe Usability (Nutzerfreundlichkeit)

Aus der SEO auf der Seite leiten sich spätere Maßnahmen der OffPage-Optimierung ab. Da diese mit Backlinks erfolgt, müssen auf der Seite Inhalte mit entsprechenden Keywords existieren, auf die sich die Backlinks beziehen können. Da eine Seite immer zuerst erstellt und danach auch von außen optimiert wird, ist die OnPage-SEO der erste Schritt, der gut überlegt sein will. Die Googlebots, welche eine Seite crawlen, registrieren sowohl die auf der Seite getroffenen Maßnahmen als auch die Backlinks. Der Zusammenhang beider Bereiche bestimmt daher den grundsätzlichen Erfolg der SEO. Zur OnPage-SEO gehören technische Merkmale (Attribute, Links), welche das Crawlen für die Bots erleichtern sollen. weist in seinen Guidelines für Webmaster darauf hin. Eine Hilfestellung bietet robots.txt. In der Google Search Console sind weitere Tipps und Tools zu finden, welche die SEO auf der Webseite unterstützen. Eine wesentliche Basis für das Indexieren von Unterseiten einer Webseite ist immer die Sitemap. Diese ist ein Inhaltsverzeichnis, welches auf die Unterseiten verlinkt. Die Links zu den Unterseiten sollen nach den Googlerichtlinien funktionsfähig, für Nutzer und Crawler wahrnehmbar, robust und verständlich sein. Es gibt URLs, die der SEO nutzen, weil sie gut zu crawlen und gleichzeitig so einfach aufgebaut sind, dass sie sich auch ein Nutzer merken kann. Dazu rät Google ausdrücklich. Die Inhalte auf einer Webseite beeinflussen die SEO ebenfalls. Sie sollen die Nutzer fesseln und Mehrwerte bieten, gleichzeitig müssen sie relevante Keywords enthalten. Danach suchen die Nutzer schließlich zunächst. Da Keywords eine wesentliche Basis jeder SEO darstellen, tendieren manche Webmaster dazu, ihre Seiten mit ihnen zu überfrachten. Das wirkt Nutzer-unfreundlich und wird auch von Google nicht gern gesehen. Man empfiehlt für die optimale SEO eine -Density (Dichte) von 3 – 4 %. Alles darüber kann ein Google-Algorithmus als identifizieren. Solche Seiten ranken nicht nur schlechter, sie können auch im Rahmen einer Penalty (Strafe durch Google) im Rang herabgesetzt werden. Darüber hinaus müssen Inhalte einzigartig sein (Unique Content). Von anderen Webseiten kopierte Inhalte straft Google ebenfalls ab.

OffPage-Optimierung

Die SEO von außen erfolgt über Backlinks. Wissen müssen Webmaster hierzu, dass die ursprüngliche Intention von Google und anderen Suchmaschinen war und ist, dass Backlinks freiwillig von anderen Webmastern gesetzt werden, weil der Inhalt einer Seite so spannend ist, dass man gern darauf verweist. Nur ist es im Rahmen einer gezielten SEO meistens nicht hilfreich, sich allein auf diese Freiwilligkeit zu verlassen. Daher betreiben praktisch alle Webmaster, die kommerzielle Seiten nach vorn bringen wollen, gezieltes Linkbuilding. Das ist auch nicht prinzipiell verboten, nur muss es seriös erfolgen. Google erlaubt keinesfalls den Linkkauf oder -tausch, dies zieht unweigerlich eine Penalty nach sich und schadet damit der SEO. Webmaster können selbst aus einem Blog auf ihre Seite verlinken, wenn dieser Blog sinnvollen Content enthält. Was ebenfalls nicht erlaubt ist, wäre das Einrichten von externen Seiten, die bei marginalem oder gänzlich fehlendem Inhalt keinen anderen Zweck haben, als Backlinks auf die Seite des Webmasters zu schicken (sogenannte Linkfarm). Wer auf die Idee kommt, Backlinks zu kaufen, erhält meistens Backlinks aus solchen Linkfarmen des betreffenden Anbieters. Diese Backlinks nutzen der SEO, wenn überhaupt, nur kurzfristig. Früher oder später entdecken die Googlecrawler, woher sie stammen, und strafen meistens beide Seiten ab: den Anbieter und den Kunden. Dennoch können Webmaster für ihre OffPage-SEO selbst aktiv werden. Backlinks erhalten sie auch mithilfe von eigenen Beiträgen aus diesen Bereichen:

  • eigene Blogs mit sinnvollem Content
  • Landingpages
  • Foren
  • Media
  • Presseportale

Die Backlinks aus den sozialen Netzwerken gelten im Rahmen der SEO als Social Signals. Sie sind nützlich, allerdings dürfen sie nicht überschätzt werden. Grundsätzlich sind Backlinks wertvoll, wenn sie von einer Seite stammen, die ihrerseits einen hohen Trust (Vertrauen) genießt, doch solche Backlinks sind schwer zu erhalten. Daher gehört zur OffPage-SEO auch reine Fleißarbeit.

Related posts